Endosonographie

Schonende Diagnostik mit hochauflösendem Ultraschall

Die Endosonographie (endoskopischer Ultraschall) ist ein modernes Verfahren, das eine besonders präzise Untersuchung des Magen-Darm-Trakts und benachbarter Organe wie der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) und der Gallenwege (Gallengänge) ermöglicht. In unserer Praxis in Berlin setzen wir dieses Verfahren ein, um Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.

Was ist eine Endosonographie?

Die Endosonographie kombiniert die Vorteile einer Magenspiegelung (Gastroskopie) mit denen eines Ultraschalls (Sonographie). Dabei wird ein dünner, flexibler Schlauch mit einer kleinen Ultraschallsonde (Endoskop) über den Mund oder Enddarm eingeführt. Das ermöglicht besonders detaillierte Bilder der inneren Organe und umliegenden Strukturen, die mit herkömmlichem Ultraschall von außen nicht ausreichend sichtbar wären.

Wann wird eine Endosonographie angewandt?

Dieses Verfahren wird vor allem genutzt, um Veränderungen im Magen-Darm-Trakt und angrenzenden Organen frühzeitig zu erkennen oder genauer abzuklären:

  • Untersuchung der Bauchspeicheldrüse (Pankreas-Endosonographie) – Bei Verdacht auf Entzündungen, Zysten oder Tumoren.
  • Abklärung von Gewebeveränderungen – In Speiseröhre, Magen oder Darm, um gutartige und bösartige Veränderungen zu unterscheiden.
  • Erkennung von Tumoren und Metastasen – Besonders in der Bauchspeicheldrüse, den Gallenwegen und Lymphknoten.
  • Untersuchung von unklaren Beschwerden – Zum Beispiel bei ungeklärten Oberbauchschmerzen oder Gallenproblemen.
  • Gezielte Gewebeentnahme (EUS-FNA – Feinnadelpunktion) – Falls auffälliges Gewebe oder Flüssigkeit näher untersucht werden muss.

Vorteile

Welche Vorteile hat die Endosonographie?

Hohe Präzision

Bessere Bildqualität als herkömmlicher Ultraschall.

Minimalinvasiv (kleiner Eingriff ohne OP)

Schonende Untersuchung ohne lange Ausfallzeiten.

Schnelle Ergebnisse

Besonders wichtig für die Früherkennung.

Ambulante Durchführung

Sie können nach kurzer Erholungszeit nach Hause gehen.
Mehr über ambulante Eingriffe

Häufige Fragen (FAQs)

Wie lange dauert eine Endosonographie?

Durchschnittlich 30 Minuten. Mit Gewebeentnahme kann es etwas länger dauern.

Was muss man vor einer Endosonographie beachten?
Sie sollten 6 Stunden vor der Untersuchung nichts essen und 4 Stunden nichts trinken.
Was ist der Unterschied zwischen Magenspiegelung und Endosonographie?
Eine Magenspiegelung (Gastroskopie) untersucht den Magen und die Speiseröhre mit einer Kamera. Eine Endosonographie (endoskopischer Ultraschall) nutzt zusätzlich eine Ultraschallsonde, um auch tieferliegende Organe darzustellen.
Welche Schmerzen können nach einer Endosonographie auftreten?
In seltenen Fällen kann es zu leichten Schluckbeschwerden (Rachenreizung) oder einem Druckgefühl im Bauch (Blähungen) kommen, die meist nach ein paar Stunden verschwinden.
Welche Narkose wird bei einer Endosonographie verwendet?
Meist erfolgt eine leichte Sedierung (Dämmerschlaf), damit die Untersuchung entspannt und schmerzfrei verläuft.
Wird eine Endosonographie ambulant durchgeführt?

Ja, die Untersuchung findet ambulant in der Arztpraxis statt, sodass Sie danach nach Hause gehen können.

Was kostet eine Endosonographie der Bauchspeicheldrüse?
Die Kosten werden bei medizinischer Notwendigkeit von der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) übernommen. Privatpatienten sollten die Erstattung vorab mit ihrer Krankenversicherung (PKV) klären.